Unsere Musikschule

Presse 

Unsere Arbeit in der Presse

Unsere Arbeit findet regelmäßig Beachtung in der regionalen Presse. Auf dieser Seite haben wir die veröffentlichten Zeitungsartikel für Sie zusammengestellt. Hier können Sie die Berichte jederzeit nachlesen. Die Übersicht wird fortlaufend um neue Veröffentlichungen ergänzt.

Vom ersten Ton zum ersten Abzeichen

Alle Kinder meistern die Newcomer-Prüfung – 24 Neue starten

Main-Post Artikel vom 27.07.2026 von Anne-Katrin Kuhn

Ein besonderer Meilenstein für die erste Kirchheimer Bläserklasse: Kürzlich absolvierten alle Kinder erfolgreich die Newcomer-Prüfung der Nordbayerischen Bläserjugend. Nach ihrem ersten Unterrichtsjahr zeigten die jungen Musikerinnen und Musiker in Musiklehre, Gehörbildung und beim praktischen Vorspiel, was sie bereits gelernt haben.

Das Newcomer-Abzeichen ist als motivierender Einstieg in die Prüfungswelt gedacht. Nicht Noten und Leistungsdruck stehen im Vordergrund, sondern die Erfahrung, das eigene Können zu zeigen und für regelmäßiges Üben Anerkennung zu erhalten. Entsprechend groß war die Freude über Urkunden und Abzeichen. Im Anschluss spendierten die drei beteiligten Musikvereine den Kindern noch eine gemeinsame Runde Pizza – ein gelungener Abschluss des Tages.

Die Bläserklasse ist ein zweijähriges Kooperationsprojekt der Grundschule Kirchheim, der Sing- und Musikschule Würzburg sowie der Musikvereine Kirchheim, Gaubüttelbrunn und Kleinrinderfeld. Die Vereine stellen die Instrumente zur Verfügung und schaffen den Bezug zum örtlichen Vereinsleben. Qualifizierte Lehrkräfte der Sing- und Musikschule übernehmen den Instrumentalunterricht in Kleingruppen und die gemeinsame Orchesterprobe. So erhalten die Kinder jede Woche zwei Unterrichtseinheiten und lernen von Anfang an, als Ensemble aufeinander zu hören.

Bereits viermal trat die Bläserklasse in ihrem ersten Jahr öffentlich auf. Aus ersten vorsichtigen Tönen ist Schritt für Schritt ein kleines Orchester entstanden. Nach den Sommerferien geht der Jahrgang gemeinsam ins zweite Ausbildungsjahr. Dort werden die musikalischen Fähigkeiten weiter vertieft; als nächster Abschluss kann später das Junior-Abzeichen folgen.

Gleichzeitig wächst das Kirchheimer Modell weiter: Im kommenden Schuljahr startet eine neue Bläserklasse mit 24 angemeldeten Kindern. Künftig lernen damit erstmals zwei Jahrgänge parallel. Der große Zuspruch zeigt, wie erfolgreich die Zusammenarbeit von Schule, Musikschule und Musikvereinen ist – und wie viel Freude gemeinsames Musizieren wecken kann.

Mozartprämien fördern musikalischen Nachwuchs

Auszeichnungen stärken die Zusammenarbeit auf dem Mozart-Campus

Main-Post Artikel vom 16.07.2026 von Anne-Katrin Kuhn

Vor kurzem wurden zum zweiten Mal Mozartprämien für herausragende Studierende, Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler verliehen. Die von der Sparkassenstiftung unterstützte Auszeichnung stärkt die Zusammenarbeit zwischen der Hochschule für Musik Würzburg (HfM) und der Sing- und Musikschule Würzburg auf dem gemeinsamen Mozart-Campus.

Das von Prof. Dr. Katharina Deserno und Prof. Michael Forster entwickelte Förderprogramm verbindet die Prämienvergabe mit einem mehrstufigen Mentoring: Studierende hospitieren bei erfahrenen Lehrkräften der Musikschule, erhalten Einblicke in das Berufsfeld und begleiten ihrerseits Schülerinnen und Schüler auf dem Weg zu einem möglichen Musikstudium. So entstehen Teams, in denen künstlerische Entwicklung, pädagogische Erfahrung und persönliche Beratung ineinandergreifen.

Beim Festakt sprachen der Präsident der HfM, Prof. Dr. Christoph Wünsch, die Zweite Oberbürgermeisterin Dr. Sandra Vorlová, der pädagogische Leiter der Sing- und Musikschule Würzburg, Andreas Straßer, sowie Prof. Dr. Katharina Deserno. Für das musikalische Programm mit Werken unter anderem von Debussy und Saint-Saëns sorgten die im Vorjahr Prämierten Susanne Müller-Gorges und Alexandra Gkasdrogka am Klavier, Milena Balling am Cello, begleitet von Silvia Balling am Klavier, sowie das Gitarrenduo Frieda Schumacher und Therese Sotriffer.

Ausgezeichnet wurden 2026 die Studierenden Meien Zhu (Flöte), Lina Statkutė (Klavier) und Marit Burkhard (Horn), die Schülerinnen und Schüler Gabriel Osthoff (Horn), Babette Eller (Klavier) und Margarita Giouseljannis (Flöte) sowie die Lehrkräfte Gabriel Weber (Flöte), Sven Witzemann (Klavier) und Markus Rothermel (Horn).

Gitarrennacht mit langem Atem

Ensembles und Solistinnen und Solisten begeisterten im MOZ

Main-Post Artikel vom 10.07.2026 von Anne-Katrin Kuhn

Die Gitarrennacht der Sing- und Musikschule Würzburg wurde ihrem Namen im Bertold-Hummel-Saal des MOZ besonders gerecht: Bis 22.40 Uhr präsentierten Schülerinnen und Schüler ein vielseitiges Programm und wurden mit begeistertem Applaus belohnt. Den Auftakt bildete ein Gitarrenflashmob unter der Leitung von Robin McBride. Danach spannte der Abend einen weiten musikalischen Bogen: von Hans-Joachim Teschner, traditionellen und keltischen Stücken sowie John Dowland über Johann Mattheson, Ferdinando Carulli, Fernando Sor und Heitor Villa-Lobos bis zu Leo Brouwer, Andrew York und modernen Arrangements wie „Demons“ von Imagine Dragons. Solistinnen, Solisten, Duos und Ensembles zeigten die große Ausdrucksbreite der Gitarre. Zu hören waren unter anderem „Orlando Sleepeth“, „L’Encouragement op. 34“, „Prélude Nr. 1“, „Variationen über La Folia d’Espagne“, „En los Trigales“, „Pacific Coast Highway“ und „Intergalactic Express“. Dabei wechselten ruhige Klangbilder, tänzerische Formen und rhythmisch prägnante Stücke einander ab. Besondere Akzente setzten die Gitarrenensembles 1 und 2, die beim Probenwochenende auf Burg Rothenfels vorbereitet worden waren. Das Gitarrenensemble II spielte unter der Leitung von Tobias Zerlang-Rösch; The 42 Strings Crew präsentierte sich unter der Leitung von Petra Fröhlen. Die konzentrierte gemeinsame Arbeit war im Zusammenspiel deutlich hörbar. Die Gitarrennacht machte sichtbar, wie sorgfältige Unterrichtsarbeit, gemeinsames Proben und Bühnenerfahrung ineinandergreifen. Für die Schülerinnen und Schüler bot der lange Konzertabend die Gelegenheit, Verantwortung zu übernehmen, konzentriert zu musizieren und ihr Können vor Publikum zu zeigen. Zugleich gab er einen lebendigen Einblick in die Gitarrenarbeit der Sing- und Musikschule Würzburg.

Mozartprämien fördern musikalischen Nachwuchs

Auszeichnungen stärken die Zusammenarbeit auf dem Mozart-Campus

Main-Post Artikel vom 10.07.2026

Zum Sommeranfang und gleich am heißesten Tag des Jahres haben ausgewählte fortgeschrittene Schülerinnen und Schüler der Musikschul Würzburg eine wunderbare Holzbläser Matinée für ein höchst aufmerksames Publikum gestaltet.

Andrea Osthoff (Lehrkraft für Querflöte) führte elegant durchs Programm und nahm das Publikum mit auf eine musikalische Weltreise: von Griechenland über den Orient, und mit einem „River Shuffel“ bis in den Jazzclub. Trotz höchster Temperaturen im Musiksaal des Matthias Grünewald Gymnasiums kamen die Querflötistinnen und Saxophonisten noch lange nicht außer Atem.

Mit ihren anspruchsvollen Stücken aus Barock, Klassik und Jazz zauberten sie ein Lächeln in die Gesichter der Zuhörenden und erhielten begeisterten Beifall.

Voll viel Blech: Kooperationskonzert „The Sound of Brass“ begeistert in Würzburg

Laut und schön wars! Das Blechbläserensemble des Philharmonischen Orchesters Würzburg und des Blasorchesters der Sing- und Musikschule machen gemeinsame Sache.

Main-Post vom 16.06.2026 von Ursula Düring

„So klingt Blech!“. Mit den launigen Worten von Johannes Mauer, erster Trompeter des Philharmonischen Orchesters Würzburg, beginnt der zweite Teil eines Konzerts, in dem junge, begabte Schüler und Berufsmusiker in der gut besuchten Blauen Halle für beste Laune sorgen. Zu Beginn führt Andreas Straßer, pädagogischer Leiter der Sing- und Musikschule Würzburg, ein in das erfolgreiche Kooperationsprojekt unter der Überschrift „The Sound of Brass“. Zur Förderung des musikalischen Nachwuchses erarbeiten hier Profis zusammen mit engagierten Schülerinnen und Schülern ein vielseitiges, buntes Programm aus Kompositionen quer durch die Jahrhunderte.Die Zusammenarbeit mit Berufsmusikern und Berufsmusikerinnen inspiriert die jungen Menschen. Und bietet zugleich jede Menge Wissen und Information über persönliche Ansätze und Bühnenerfahrung. Die Mädels und Jungen erleben, wie man in jedem Alter gemeinsam musizieren kann.  

Der jüngste auf der Bühne: 13 Jahre und Klarinettist

So sitzen im ersten Teil des Konzerts gut 40 junge und ältere Bläser auf der Bühne. Mit spürbarer Freude und berührender Ernsthaftigkeit folgen die Mitglieder des Blasorchesters der Sing- und Musikschule ihren beiden Dirigenten, Moritz Löffler (Posaune) und später Sofia Fuss (Saxofon). Der Jüngste von ihnen: ein 13-jähriger Klarinettist.

Bravorufe und Applaus für das Blech

Die Bass-Posaune brilliert in Gershwins „Porgy and Bess“ und Ennio Morricons Filmmusik, teilweise arrangiert von Trompeter Klaus Englert. Er dirigiert diesen zweiten Teil des Konzerts. Das geht unter die Haut und reißt das Publikum zu Bravorufen und Applaus hin.

Laut war’s, schön war’s und ein in allen Momenten professionelles künstlerisches Ereignis!

Würzburger Gitarrenduo bei Weltstar

Frieda Schumacher und Therese Sotriffer überzeugten in Koblenz

Main-Post Artikel vom 26.05.2026 von Anne-Katrin Kuhn

Eine außergewöhnliche Auszeichnung für zwei junge Gitarristinnen der Sing- und Musikschule Würzburg: Frieda Schumacher und Therese Sotriffer aus der Gitarrenklasse von Tobias Zerlang-Rösch erhielten beim renommierten Rhine Guitar Festival & Academy in Koblenz die Gelegenheit, mit dem weltberühmten Gitarristen Manuel Barrueco zu arbeiten. Das Festival zählt zu den bedeutenden internationalen Treffpunkten der klassischen Gitarre und fand in diesem Jahr bereits zum 34. Mal statt. Jedes Jahr kommen dort herausragende Gitarristinnen und Gitarristen aus aller Welt zusammen. Namen wie David Russell, Manuel Barrueco oder Alvaro Pierri stehen für die internationale Spitzenklasse der klassischen Gitarre. Ein wichtiger Bestandteil des Festivals ist die Förderung junger Talente in der Junior Guitar Academy. An dieser Akademie nahmen auch Frieda Schumacher und Therese Sotriffer teil. Beide sind bereits mehrfach erfolgreich bei „Jugend musiziert“ gewesen, unter anderem als Gitarrenduo sowie im Quartett beim Bundeswettbewerb. Besonders außergewöhnlich war die Begegnung mit Manuel Barrueco: Der international gefeierte Gitarrist gab im Rahmen der Junior Guitar Academy nur eine ausgewählte Unterrichtsstunde. Für diese begehrte Stunde mussten die jungen Musikerinnen und Musiker vor einer Jury vorspielen. Frieda und Therese überzeugten die Jury und erhielten damit die einmalige Chance, einem der berühmtesten Gitarristen der Welt vorzuspielen. In der gemeinsamen Arbeitsstunde bekamen die beiden wertvolle musikalische Anregungen, technische Hinweise und Einblicke aus Barruecos großem Erfahrungsschatz. Für Frieda und Therese war dies ein besonderer musikalischer Höhepunkt und zugleich eine große Bestätigung ihrer bisherigen Entwicklung. Die Sing- und Musikschule Würzburg gratuliert den beiden jungen Musikerinnen herzlich zu diesem außergewöhnlichen Erfolg.

Viel Applaus für Kollegiumskonzert

Sing- und Musikschule Würzburg zeigte ein hochkarätiges Programm

Main-Post Artikel vom 19.05.2026 von Anne-Katrin Kuhn

Ein gut besuchter Bertold-Hummel-Saal, ein abwechslungsreiches Programm und hochkarätige Beiträge: Beim Konzert des Kollegiums der Sing- und Musikschule Würzburg standen die Lehrkräfte selbst als Künstlerinnen und Künstler auf der Bühne. Das Publikum erlebte einen Abend, der musikalisch ebenso vielseitig wie hochwertig gestaltet war. Der Abend zeigte, wie eng guter Musikunterricht und eigene künstlerische Praxis verbunden sind. Das Programm reichte von Alter Musik über Liedkunst und Kammermusik bis hin zu Jazz, kubanischen Tänzen und Filmmusik. Den Auftakt bildete „Tandernaken“ nach Jacob Obrecht und Erasmus Lapicida, gespielt auf Renaissanceblockflöten von Ulrike Vatter, Armin Köbler und Ramona Heidecker. Mit „Ku Ku“ von Barry Cockcroft präsentierte Sofia Fuss anschließend das Sopransaxophon virtuos und klanglich überraschend – bis hin zu perkussiven Effekten. Danach führten Regine Luy und Rupert Bachmaier mit Joaquín Nins „Seguida Española“ in spanisch geprägte Klangwelten. Vor der Pause folgten zwei Lieder aus Louis Spohrs „Sechs deutsche Lieder op. 103“ mit Regina Scheiermann, Sven Floß und Matthias Ernst, die das feine Zusammenspiel von Gesang, Klavier und Klarinette hörbar machten. Mit Paul Linckes „Schlösser, die im Monde liegen“ aus der Operette „Frau Luna“ wurde der erste Programmteil schwungvoll beschlossen. Nach der Pause erklang der zweite Satz aus Johannes Brahms’ Klaviertrio Nr. 2 C-Dur op. 87, gespielt von Roswitha Pax, Dimitrios Giouseljannis und Susanne Müller-Gorges. Einen stilistischen Wechsel brachten Horace Silvers „Peace“ sowie Eva Tillys „Maybe tomorrow“, musiziert von Eva Tilly und Matthias Ernst. Das Gitarrentrio mit Günter Korte, Rupert Bachmaier und Bernhard von der Goltz setzte mit drei kubanischen Tänzen von Ignacio Cervantes einen weiteren Akzent. Den Abschluss bildete Richard Addinsells „Warschauer Konzert“, eindrucksvoll interpretiert von Luise Königshausen. Das Publikum dankte den Mitwirkenden mit herzlichem Applaus. Der Abend machte deutlich: An der Sing- und Musikschule Würzburg wird musikalische Bildung nicht nur vermittelt, sondern von den Lehrkräften selbst mit großer Überzeugung gelebt.

Für Menschen mit und ohne Demenz: Kooperationsvertrag stärkt inklusiven Chor

Der Zweckverband Sing- und Musikschule Würzburg und Halma e.V. besiegeln ihre langjährige Zusammenarbeit offiziell und unterzeichnen im Rathaus den Vertrag.

Main-Post Artikel vom 18.05.2026 von Pressemitteilung

Der Zweckverband Sing- und Musikschule Würzburg und Halma e.V. haben ihre langjährige Zusammenarbeit nun offiziell mit einem Kooperationsvertrag besiegelt. Oberbürgermeister Martin Heilig, Verbandsvorsitzender der Sing- und Musikschule, und Sozialreferentin Eva von Vietinghoff-Scheel, Vorsitzende von Halma e.V., unterzeichneten laut einer Pressemitteilung der Stadt Würzburg die Vereinbarung für den gemeinsamen Chor für Menschen mit und ohne Demenz. Der Chor besteht bereits seit mehreren Jahren und ist ein fester Bestandteil des musikalischen und sozialen Angebots in Würzburg. Mit dem Vertrag soll die erfolgreiche Zusammenarbeit langfristig gesichert und weiterentwickelt werden. Geleitet wird der Chor von Carolina Attoumani-Díaz, Lehrkraft an der Sing- und Musikschule. Im Mittelpunkt stehen das soziale Miteinander und die Freude am gemeinsamen Singen, nicht musikalische Vorkenntnisse oder Leistung.

Der Chor freut sich über weitere Gesangsbegeisterte

Das Angebot richtet sich an Menschen mit Demenz, pflegende Angehörige und alle weiteren Gesangsbegeisterten. Die Proben finden montags von 17.45 bis 18.45 Uhr im Aktiven Begegnungszentrum Heiligkreuz in Würzburg statt. Neue Sänger und Sängerinnen sind jederzeit willkommen. (ela)

Wenn Tasten Geschichten erzählen

Junge Pianisten zeigen beim „Tastenzauber“ ihr Können

Main-Post Artikel vom 12.05.2026 von Anne-Katrin Kuhn

Ein Klavierkonzert kann leise beginnen und trotzdem große Wirkung entfalten. Genau das zeigte der „Tastenzauber“ der Sing- und Musikschule Würzburg im Bertold-Hummel-Saal des Mozartareals. Schülerinnen und Schüler verschiedener Klavierklassen präsentierten ein Programm, das weit mehr war als eine Abfolge gelernter Stücke: Es war ein Einblick in musikalische Entwicklung, in Konzentration, Mut und die Freude am eigenen Ausdruck. Das Programm führte vom Barock bis in die Gegenwart. Werke von Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven, Joseph Haydn, Domenico Scarlatti, Friedrich Kuhlau, Frédéric Chopin und Claude Debussy standen ebenso auf dem Programm wie Stücke von Aram Khachaturian, Joe Hisaishi und Yiruma. Dadurch entstand ein abwechslungsreicher Bogen, der zeigte, wie vielseitig das Klavier klingen kann: klar und tänzerisch, kraftvoll und virtuos, lyrisch und nachdenklich. Besonders bemerkenswert war die Ernsthaftigkeit, mit der die jungen Musikerinnen und Musiker ihre Beiträge gestalteten. Manche Stücke verlangten technische Sicherheit, andere vor allem Ruhe, Klanggefühl und innere Spannung. Gerade diese Unterschiede machten den Nachmittag reizvoll. Man hörte nicht nur, was bereits sicher erarbeitet wurde, sondern auch, wie junge Menschen lernen, Musik mit Persönlichkeit zu füllen. Solche Auftritte sind ein wichtiger Teil musikalischer Ausbildung. Sie schaffen Bühnenerfahrung, stärken Selbstvertrauen und zeigen, dass Unterricht nicht nur im Übezimmer stattfindet. Wenn ein junger Mensch allein am Flügel sitzt und einen ganzen Saal zum Zuhören bringt, ist das ein pädagogischer Moment, der lange nachwirkt. Es musizierten Schülerinnen und Schüler aus den Klassen von Sven Floß, David Freund, Susanne Müller-Gorges, Friedrich Schässburger, Regina Scheiermann, Eva Tilly, Sven Witzemann und Angela Wünsch. Der „Tastenzauber“ machte deutlich: An der Sing- und Musikschule Würzburg wächst eine junge Klaviergeneration heran, die aufmerksam zuhört, mutig gestaltet und ihr Publikum erreicht.

Blech und Percussion im Rampenlicht

Matinee der Musikschule lockt zahlreiche Gäste ins MOZ

Main-Post Artikel vom 28.04.2026 von Anne-Katrin Kuhn

Die Matinee der Sing- und Musikschule Würzburg für Blechbläser und Percussion wurde kürzlich zu einem gelungenen Konzertvormittag im Bertold-Hummel-Saal in der Hofstraße 11. Trotz des zeitgleich stattfindenden Residenzlaufs fanden zahlreiche musikbegeisterte Gäste den Weg ins Mozartareal und erlebten ein abwechslungsreiches Programm. Die Schülerinnen und Schüler präsentierten Werke von alter bis neuer Musik und zeigten dabei die ganze Bandbreite ihrer Instrumente. Zu hören waren Solostücke, Beiträge mit Klavierbegleitung sowie verschiedene Ensemblebeiträge. Auf Trompete, Horn, Posaune und Schlagzeug überzeugten die jungen Musikerinnen und Musiker mit Spielfreude, Konzentration und beachtlichem Können. Beteiligt waren Schülerinnen und Schüler aus den Klassen von Philipp Klinger, Moritz Löffler, Bernhard Reußner, Markus Rothermel und Matthias Wallny. Das anspruchsvolle Programm machte deutlich, wie vielseitig die Ausbildung im Bereich Blechbläser und Percussion an der Sing- und Musikschule Würzburg ist. Besonders erfreulich war der erste Auftritt des neuen Percussionensembles aus der Klasse von Philipp Klinger, das beim Publikum auf große Resonanz stieß. So wurde die Matinee zu einem lebendigen musikalischen Schaufenster: Sie zeigte nicht nur die Fortschritte der einzelnen Schülerinnen und Schüler, sondern auch die verbindende Kraft des gemeinsamen Musizierens. Das Publikum dankte den Mitwirkenden mit viel Applaus für einen stimmungsvollen Konzertvormittag.

3. Kammermusik-Soirée auf hohem Niveau

Vielfältiges Programm und großer Applaus im Mozartareal

Main-Post Artikel vom 12.03.2026 von Anne-Katrin Kuhn

Kürzlich fand im nahezu voll besetzten Bertold-Hummel-Saal im Mozartareal die 3. Kammermusik-Soirée der Sing- und Musikschule Würzburg statt. Das Publikum erlebte einen abwechslungsreichen und hochklassigen Konzertabend mit Ensembles aus Holz- und Blechbläsern, Klavier, Streichern und Gitarren. Musiziert wurde in unterschiedlichsten Besetzungen von zwei bis fünf Spielern und in vielen Varianten. Das Programm spannte einen weiten Bogen von Barock und Klassik bis in die Moderne. Zu hören waren unter anderem Werke von Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven, Wolfgang Amadeus Mozart, Johannes Brahms, Robert Schumann, Modest Mussorgsky, Frank Bridge und Andrew York. Gerade diese stilistische Vielfalt machte den Abend besonders lebendig und reizvoll. Auch die Spannweite der Mitwirkenden prägte das Konzert in besonderer Weise: Von jungen Grundschulkindern bis zu erwachsenen Musikerinnen und Musikern war die ganze Breite der Musikschularbeit vertreten. Auf der Bühne standen sowohl neue Ensembles junger Schülerinnen und Schüler als auch Formationen, die bereits seit längerer Zeit zusammen musizieren, darunter mehrere überregionale Preisträger. So entstand ein Konzert auf insgesamt sehr hohem Niveau, getragen von musikalischer Reife, frischer Spielfreude und großer Ausdruckskraft. Besonders beeindruckend war die spürbare Freude an der Musik und am gemeinsamen Musizieren. Diese Energie übertrug sich unmittelbar auf das Publikum und wurde mit kräftigem, lange anhaltendem Applaus belohnt. Der nahezu voll besetzte Saal zeigte zusätzlich, auf welch große Resonanz der Abend stieß. Die Soirée machte einmal mehr deutlich, wie stark die Kammermusik an der Sing- und Musikschule Würzburg in den vergangenen Jahren gewachsen ist. Dass aus allen Fachbereichen so überzeugende Beiträge zusammenkamen, ist nicht zuletzt auch der intensiven und engagierten Probenarbeit der Kolleginnen und Kollegen zu verdanken.

Würzburg und Olomouc musizieren gemeinsam

Zum Jahresauftakt gaben das Sinfonieorchester der Sing- und Musikschule Würzburg und sieben tschechische Musikschüler ein Konzert.

Main-Post Artikel vom 17.02.2026 von Pressemitteilung

Mit einem Konzert ist die Sing- und Musikschule Würzburg ins neue Jahr gestartet. Der symphonische Jahresauftakt mit dem großen Sinfonieorchester der Musikschule im Großen Saal der Hochschule für Musik Würzburg war gut besucht, wie das Landratsamt in einem Schreiben mitteilt, dem auch folgende Informationen entnommen sind. Den Konzertabend eröffneten Oberbürgermeister Martin Heilig und Landrat Thomas Eberth, die gemeinsam die Verantwortung für den Zweckverband der Sing- und Musikschule Würzburg tragen.

„Gerade in schwierigen finanziellen Zeiten ist es wichtig, diese Angebote nicht in Frage zu stellen. Kulturelle Bildung ist keine Nebensache, sondern eine Investition in die Zukunft junger Menschen und in den gesellschaftlichen Zusammenhalt“, so Heilig. Durch eine Kooperation mit der Partnerregion Olomouc waren auch junge Musikerinnen und Musiker aus Tschechien dabei.

Delegation aus sieben Musikschülern reiste an

Die Delegation der Musik- und Kunstschule Jeseník war mit dem Leiter Tomas Uhlir nach Würzburg gereist. Sieben tschechische Musikschüler spielten mit dem Würzburger Sinfonieorchester, die musikalische Leitung lag bei Magda Kozakiewicz. Sie dirigierte das Orchester aus rund 60 Musikerinnen und Musikern.

Das Programm des Jahresauftakts verband unterschiedliche musikalische Charaktere: Mozarts Sinfonie Nr. 40 g-Moll eröffnete den Abend, gefolgt von Dvořáks Slawischen Tänzen. Mit Smetanas „Die Moldau“ erlebte das Publikum einen emotionalen Höhepunkt. Den schwungvollen Abschluss bildete der Radetzky-Marsch von Johann Strauss Vater, bei dem das Publikum begeistert mitklatschte.

Chor der Stiftung Jungnikl begeistert weiterhin

Regelmäßige Auftritte in Seniorenheimen und beim Konzert im CCW

Main-Post Artikel vom 13.02.2026 von Anne-Katrin Kuhn

Im Rahmen der jüngsten Sitzung des Stiftungsbeirats der Stiftung Jungnikl wurde erneut die erfolgreiche Entwicklung des Chores der Stiftung gewürdigt. Die Vorstände Andreas Straßer und Anne-Katrin Kuhn berichteten ausführlich über die vielfältigen Aktivitäten des Ensembles, das sich weiterhin großer Stabilität und hoher Motivation erfreut. Mehr als 20 Frauen und Männer proben wöchentlich in den Räumen der Sing- und Musikschule Würzburg. Neben der kontinuierlichen Probenarbeit tritt der Chor regelmäßig in Senioreneinrichtungen auf und leistet damit einen wertvollen kulturellen und sozialen Beitrag. Die Auftritte werden von den Bewohnerinnen und Bewohnern stets mit großer Freude aufgenommen. Ein besonderer Höhepunkt war die Mitwirkung des Chores am Weihnachtskonzert der Sing- und Musikschule Würzburg im Congress Centrum Würzburg (CCW). Der Vorsitzende des Stiftungsrates, Dr. Adolf Bauer, zeigte sich im Beirat sehr erfreut über die Beständigkeit des Chores und würdigte die aus seiner Sicht großartige Arbeit. Er dankte allen Chormitgliedern ausdrücklich für ihr kontinuierliches Engagement. Auch Stiftungsratsmitglied Peter Geiger und der stellv. Stiftungsratsvorsitzende Udo Feldinger betonten ihre Freude über die positiven Entwicklungen und die lebendige Chorarbeit. Die Stiftung Jungnikl sieht im Chor ein zentrales Element ihres kulturellen Engagements und freut sich über die nachhaltige und erfolgreiche Entwicklung dieser Gemeinschaft.

Viel Applaus beim Preisträgerkonzert

Musikschul-Talente begeistern im Mozartareal

Main-Post Artikel vom 02.02.2026 von Anne-Katrin Kuhn

Dass klassische Musik auch junges Publikum und Familien begeistert, bewies das Preisträgerkonzert der Sing- und Musikschule Würzburg. Im gut besuchten Bertold-Hummel-Saal präsentierte eine Auswahl erfolgreicher Schülerinnen und Schüler einen beeindruckenden Querschnitt ihres Könnens. „Wer bei diesem Wettbewerb antritt, braucht Nerven wie Drahtseile“, hieß es in der Begrüßung mit Blick auf „Jugend musiziert“. Diese Nervenstärke stellten die Talente auch auf der Konzertbühne unter Beweis. Das Programm reichte von der Brillanz der Wiener Klassik bis zum humorvollen Musiktheater der Moderne, gestaltet von Preisträgerinnen und Preisträgern des zurückliegenden Regionalwettbewerbs. Den Auftakt machte Jakob Ziegler am Flügel, der mit einer Sonate von Muzio Clementi und einem Notturno von Fanny Hensel gleich zwei Epochen souverän verknüpfte. Valentin Styppa entführte mit Peter Tschaikowskys „August“ in die russische Romantik und ließ die Hektik der Erntezeit auf den Tasten hörbar werden. Für einen besonderen Farbtupfer sorgte das Violin-Duo Clara Goldschmitt und Elina Pax. Die Geigerinnen spannten den Bogen von barocker Eleganz (Guillemain) hin zu zeitgenössischem Witz: Mit Stücken aus Aleksey Igudesmans „Catscratchbook“ imitierten sie täuschend echt das Miauen und Kratzen von Katzen und sorgten für Schmunzeln im Saal. Im zweiten Teil dominierte große Klavierliteratur: Andreas Dörflein verzauberte mit den impressionistischen Klängen von Debussys „Clair de Lune“, während Babette Eller mit Mendelssohns „Phantasie in fis-Moll“ leidenschaftliche Dramatik bot. Den virtuosen Schlusspunkt setzte Sandro Pax mit Debussys „Prélude“, bei dem rasante Glissandi für einen effektvollen Ausklang sorgten. Das Konzert unterstrich die hohe Ausbildungsqualität an der Sing- und Musikschule Würzburg. Mehrere der aufgetretenen Talente haben sich für den Bayerischen Landeswettbewerb qualifiziert, der Ende März in Bamberg stattfindet. Das Publikum bedankte sich mit lang anhaltendem Applaus.

Verbandssieger mit 96 Punkten

Würzburger Blechbläserquartett zieht in den Landesentscheid ein

Main-Post Artikel vom 22.01.2026 von Anne-Katrin Kuhn

Ein herausragender Erfolg für die Sing- und Musikschule Würzburg: Beim Verbandsentscheid des Solo- und Kammermusikwettbewerbs „Concertino“ des Nordbayerischen Musikbundes in der Städtischen Musikschule Bamberg erhielt ein Blechbläserquartett der Musikschule das Prädikat „mit ausgezeichnetem Erfolg“.

Das Ensemble trat in der anspruchsvollen Schwierigkeitsstufe V an und erzielte beeindruckende 96 von 100 möglichen Punkten. Damit sicherten sich die jungen Musiker den Titel „Verbandssieger“ und qualifizierten sich für die nächste und zugleich letzte Wettbewerbsrunde, den Landesentscheid am 20. März in Ansbach.

Das erfolgreiche Blechbläserquartett besteht aus Fritz Gorencic, Philipp Kuffer, Gabriel Osthoff und Jakob Heidecker. Die vier Schüler werden an der Sing- und Musikschule Würzburg von Matthias Wallny und Markus Rothermel unterrichtet; die Ensembleleitung liegt bei Matthias Wallny.

Der Wettbewerb „Concertino“ richtet sich an fortgeschrittene junge Musiker im Bereich der Solo- und Kammermusik, insbesondere im Bläserbereich. Die beim Verbandsentscheid erreichte Punktzahl belegt das außergewöhnlich hohe musikalische Niveau der Würzburger Blechbläser. Die Sing- und Musikschule Würzburg gratuliert den Schülern sowie den beteiligten Lehrkräften herzlich zu diesem Erfolg und wünscht dem Ensemble viel Erfolg für das Finale in Ansbach.

Erfolge bei „Jugend musiziert“

Musikschule Würzburg mit zahlreichen ersten Preisen

Main-Post Artikel vom 21.01.2026 von Anne-Katrin Kuhn

Beim Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ erzielten die Schülerinnen und Schüler der Sing- und Musikschule Würzburg herausragende Ergebnisse. Die Jury vergab in zahlreichen Kategorien erste Preise. Mehrere Talente qualifizierten sich mit einer Weiterleitung direkt für den kommenden Landeswettbewerb. Besonders im Fach Klavier gab es starke Leistungen. Das Ticket zum Landeswettbewerb sicherten sich Jakob Ziegler (AG V, Klasse Susanne Müller-Gorges) sowie Valentin Styppa (AG III, Klasse Sven Witzemann) – beide erhielten einen 1. Preis mit Weiterleitung. Weitere 1. Preise gingen an Leonora Müller (AG Ib, Klasse Susanne Müller-Gorges), Mathilda Düren (AG II, Klasse Sven Witzemann) und Lukas Croitoru (AG Ib, Klasse Eva Tilly). Über 2. Preise freuten sich Sandro Pax und Babette Eller (beide AG V, Klasse Sven Witzemann), Andreas Dörflein (AG V, Klasse Angela Wünsch) sowie Soma Szabo (AG VI, Klasse Susanne Müller-Gorges). Herausragend schnitten die Streicher ab. Das Quartett um die Violoncellistin Milena Balling (Klasse Dimitris Giouseljannis) erhielt die Höchstpunktzahl von 25 Punkten, einen 1. Preis und die Weiterleitung zum Landeswettbewerb. Das Ensemble wurde in Kooperation mit Roswitha Pax betreut und musizierte gemeinsam mit den externen Gästen Valerio Müller, Lotte Beyer und Jonathan Unsinn. Ebenfalls einen 1. Preis erspielten sich Clara Goldschmitt und Elina Pax (Klasse Roswitha Pax) in der Kategorie Kammermusik gleiche Streichinstrumente (AG Ib). In der Kategorie Gitarre Pop erzielte Pepe Bauereisen (Klasse Fabian Schwarz) einen 1. Preis. Bei den Holzbläsern erreichte die Oboistin Therese Sotriffer (Klasse Ramona Heidecker) im Duo mit der Gastflötistin Emma Hennicke einen 2. Preis. Die nachhaltige Ausbildungsqualität der Musikschule zeigt sich auch daran, dass ehemalige Schülerinnen und Schüler erfolgreich anknüpfen: Darian Müller, inzwischen im Precollege, erzielte in der Altersgruppe III (Klavier) ebenfalls einen 1. Preis mit Weiterleitung.

Zusammenarbeit wird feste Kooperation

Matthias-Grünewald-Gymnasium und Sing- und Musikschule haben gemeinsame Ziele

Main-Post Artikel vom 19.12.2025 von Pressemitteilung

Mit einem neuen Kooperationsvertrag regeln das Matthias-Grünewald-Gymnasium und der Zweckverband Sing- und Musikschule Würzburg ihre bereits seit Jahren bestehende Zusammenarbeit verbindlich. Diese und folgende Informationen stammen aus einer Pressemitteilung der Stadt Würzburg. Ziel der Vereinbarung ist es, die erfolgreiche Kooperation zu verstetigen und Synergien zu nutzen. „Eine musikalische Win-win-Situation, die Ressourcen perfekt nutzt und Schülerinnen und Schülern sehr gute Perspektiven eröffnet“, sagte Oberbürgermeister Martin Heilig bei der Vertragsunterzeichnung im Rathaus. Schulleiter Dr. Holger Saurenbach betonte beim Gespräch, dass alle Altersstufen profitieren würden, bis in ein Alter, wo bei vielen die Musik bereits den konkreten Berufswunsch bestimmen dürfte.

Das Matthias-Grünewald-Gymnasium bietet als einziges musisches Gymnasium in Bayern mit seinem Exzellenzzweig Musik und in Kooperation mit dem PreCollege der Hochschule für Musik eine gezielte Förderung musikalischer Spitzentalente an. Die Musikschule übernimmt künftig den Unterricht für Schülerinnen und Schüler des sprachlichen Zweigs im Wahlfach sowie für das Zweitinstrument im musischen Zweig. Zudem werden Praktika ermöglicht und geeignete Räume gegenseitig zur Verfügung gestellt. Geplant sind außerdem gemeinsame Konzerte und Veranstaltungen wie der Tag der Offenen Tür. Die Musikschule kann das Instrumentarium des Gymnasiums im Unterricht nutzen.

Trotz weiterhin anfallender Unterrichtsgebühren werden Synergieeffekte wie eine finanzielle Förderung durch den Verband bayerischer Sing- und Musikschulen erwartet. Die Kooperation fällt in eine Zeit, in der laut einer aktuellen MiKADO-Studie ein erheblicher Lehrkräftemangel an Musikschulen prognostiziert wird. Die Zusammenarbeit soll dazu beitragen, junge Menschen nicht nur für das Musizieren, sondern auch für den Beruf der Musikpädagogin oder des Musikpädagogen zu begeistern. (ssc)

Ein neues Musikprojekt zeigt, wie 20 Minuten den Schulalltag verändern

Das Pilotprojekt SingPause wird in der Leonhard-Frank-Grundschule und in mehreren deutschen Städten erprobt und verzeichnet schnell erste Erfolge.

Main-Post Artikel vom 04.12.2025 von Pressemitteilung

An der Leonhard-Frank-Grundschule läuft seit 13. Oktober ein Pilotprojekt, das in mehreren deutschen Städten bereits erfolgreich erprobt wurde: die SingPause. Ermöglicht wird das Startjahr in Würzburg durch eine Förderung der Vogel-Stiftung Dr. Eckernkamp in Höhe von 10.000 Euro, wie es aus der Pressemitteilung der Stiftung hervorgeht.

Das Projekt sieht vor, dass zweimal pro Woche eine Musikschullehrkraft für 20 Minuten in den Unterricht kommt. Während dieser Zeit wird der reguläre Unterricht unterbrochen, und die Schülerinnen und Schüler singen gemeinsam und führen rhythmische Bewegungen aus.

Die SingPause-Lehrkraft arbeitet mit Handzeichen, klaren Rhythmen und kleinen Bewegungsfolgen, um die Kinder musikalisch anzuleiten. Bereits nach wenigen Wochen zeigen sich laut Schulleitung positive Effekte: Die Kinder reagieren aufmerksam, singen sicher, wiederholen Rhythmen präzise und bewegen sich als Gruppe. Nach der SingPause starten sie ruhiger und konzentrierter in den weiteren Unterricht, ein Effekt, der auch an anderen Standorten beobachtet wurde.

Projekt fördert nicht nur musikalische Fähigkeiten

Das Projekt fördert nicht nur musikalische Fähigkeiten, sondern unterstützt auch die Sprachkompetenz und das Gemeinschaftsgefühl, insbesondere bei Kindern mit unterschiedlichen sprachlichen und kulturellen Hintergründen. Musik wird so zum verbindenden Element im Schulalltag. Die SingPause trägt dazu bei, Aufmerksamkeit, gemeinsames Arbeiten und ein erstes Gefühl für Struktur zu stärken.